Sängerkranz Alfdorf besuchte Partnergemeinde Reinstädt

 

Keiner der Reisenden im vollbesetzten Bus wusste, was ihn bei diesem Vereinsausflug zur Partnergemeinde und dem Männergesangverein Reinstädt erwartet. Hatte man doch bereits bei der Schlossparkserenade den ersten persönlichen Kontakt geknüpft.
Nach einer spannenden Fahrt durch Franken und Thüringen kam der Bus mit etwas Verspätung in Reinstädt am Vereinsheim an. Nach dem überaus herzlichen Empfang durch alle MGV Sänger und deren Frauen, allen voran Bürgermeister Volkmar Manz, der auch noch am Grill für das leibliche Wohl sorgte, war der gute Kontakt bei den „neuen“ Freunden schnell hergestellt. Natürlich durfte auch ein Begrüßungslied nicht fehlen. Nach einem feuchtfröhlichen Begrüßungsabend mit viel Gesang und einem zünftigen Lagerfeuer mit alten Liedern begleitet vom Akkordeon, wurde am späten Abend das Hotel in Jena aufgesucht.

Der nächste Tag war vollgepackt mit Unternehmungen. Das erste Ziel war die Porzellanwelt auf der Leuchtenburg bei Kala, die als „Königin des Saaletales“ weit über das thüringische Land „leuchtet“. Die Führung durch die Ausstellung der Porzellanwelt war sehr beeindruckend. Sogar die Zutaten für die Herstellung des Porzellans konnte man selbst zusammenmischen. Mit etwas Glück waren sie auch richtig. Gegenüber der weltgrößten Vase „ARURA“ findet man die kleinste nur wenige Millimeter große Teekanne der Welt. Der Besuch der romantischen Burgschenke war danach natürlich eine Pflichtaufgabe.
Nach einem köstlichen Essen ging es weiter nach Reinstädt in die St.-Michael-Kirche. Erst ein geschichtlicher Vortrag, und dann begann das kleine Kirchenkonzert der Alfdorfer Sänger. Vizechorleiter Manfred Wolff machte seine Sache ausgezeichnet und es gab viel Applaus.
In der Kemenate, einem früheren Wohnturm aus der Zeit der Renaissance, wurden wir zu Kaffee und selbst gebackenem Kuchen eingeladen. Abendessen(Thüringer Schlachtplatte) und einen zünftigen Abschluss des Tages gab es wieder im Vereinsheim. Abwechselnd und auch gemeinsam unterhielten die beiden Chöre die Besucher bis spät in die Nacht.

Am letzten Tag hatten die Reinstädter einen musikalischen Frühschoppen mit anderen Chören organisiert. Ganz im Sinne der Alforfer Reisegruppe. Bürgermeister Volkmar Manz bewirtete und verwöhnte mit seinem Küchenteam die Gäste mit Thüringer Rinderroulade, Kartoffelklößen und Rotkohl.
Für die Heimfahrt gab es noch gerauchte Würste und für jeden ein Paket köstlichen, Kuchen.

Das Fazit für diesen Ausflug war klar. Die Alfdorfer Sänger mit Anhang erlebten ein Wochenende mit unbeschreiblicher Gastlichkeit, die alle ein wenig zum Nachdenken anregte.

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Die Sängerfamilie beim Abschied

Eines war allen klar: Das war nicht der letzte Besuch in unserer Partnergemeinde. Es gibt noch so viel zu sehen.

Übrigens: Der Männergesangverein Reinstädt und der Sängerkranz Alfdorf haben eines gemeinsam, beide wurden im Jahr 1858 gegründet.

Weitere Bilder gibt es in der Gallerie.

 

 

 

Sänger als Botschafter des Gesangs unterwegs in Ungarn

 

vor der Kathedrale in Pécs

Die Sängerfamilie vor der Kathedrale Pècs

 

Auf Piroschkas Spuren

Der Sängerkranz Alfdorf unternimmt eine Reise nach Ungarn mit einem Konzert in Pécs

Die Sängerreise des Sängerkranzes Alfdorf führte nach Ungarn. Der erste offizielle Besuch eines Alfdorfer Vereins in der neuen Partnergemeinde Hosszuhetény.

Mit dem Bus ging es am frühen Morgen Richtung Wien. Anselm Barth hatte alles für eine reibungslose Fahrt vorbereitet. In Wien starteten die Reisenden am Schloss Schönbrunn zu einer Stadtrundfahrt mit Führung. Am Abend verwöhnte ein Alleinunterhalter die Alfdorfer mit Wiener Liedern. Am nächsten Morgen ging es Richtung Plattensee. Auf der Fahrt informierten Manfred Wolff und Martin Greiner über die Geschichte Ungarns. Am Abend traf die Gruppe in Harkány ein.

Den nächsten Tag nutzten viele, um in den heilenden Quellen von Bad Harkány zu plantschen.

Der nächste Tag stand im Zeichen des Besuches der Alfdorfer Partnergemeinde Hosszuhetény. Bürgermeister Dr. Laszlo Csörnyei brachte seine und die Freude der Bürger von Hosszuhetény über den Besuch zum Ausdruck, ist doch der Sängerkranz Alfdorf der erste Verein, der einen offiziellen Besuch in der Partnergemeinde machte. Mitgereist war Alfdorfs Bürgermeister Michael Segan, der die Grüße der Gemeinde mit einem Geschenk an Csörnyei überbrachte. Die Vorstandschaft des Sängerkranzes überreichte einen Erinnerungsteller, hergestellt aus „Alfdorfer Dreck“. Die Führung durch die Gemeinde ging vorbei am Heimatmuseum, einem alten Museums-Friseurladen, hinauf zum Kindergarten. Dort wurde die Gruppe von einer Schar Kinder begrüßt, die deutsche Volkslieder sangen. Höhepunkt des Besuchs war das Konzert in der voll besetzten Kirche von Hosszuhéteny. Neben dem Sängerkranz Alfdorf traten ein Gitarrenensemble und eine Kindertanzgruppe auf. Am Abend besuchten die Alfdorfer die Janos-Nemes-Schule, wo Schüler deutsche Lieder vortrugen. Zum Abschluss wurde der Bürgermeister mit Sängerkranzhemd und -mütze ausgestattet.

Am fünften Tag ging es nach Pécs. Auf dem Programm standen eine Stadtführung durch die Weltkurlturerbestadt und ein Konzert in der Basilika St. Peter und Paul. „Es war ein beeindruckender Augenblick, als wir in der Basilika von Pécs singen durften“, berichteten die Sänger von ihrem einstündigen Auftritt, bei dem sie Kirchenlieder und Lieder aus der Heimat zu Gehör brachten. Auch wenn die Zuhörer nicht ganz die Kirche füllten, gaben Dirigent Manfred Wolff und die Sänger ihr Bestes. Nach dem Kirchenkonzert führte eine Reiseleiterin die Gruppe in eine Sektkellerei unter den Straßen von Pécs. Nach einer Sektprobe und einer Besichtigung des riesigen Weinkeller wurde ein fürstliches Menü serviert und frohen Mutes ging es wieder zurück nach Harkan.

Der sechste Tag führte in die Umgebung von Harkan zu einer Kirche der Orthodoxen und zu einer Moschee. Eine Reiseführerin zeigte die Kirche von Siklós, ein berühmter Wallfahrtsort. Entlang der Weinstraße über Villány ging es weiter nach Mohacs an der Donau. Nach einer Stadtbesichtigung bekam die Gruppe direkt an der Donau ein landestypisches Mittagsmahl. Danach unternahm sie eine Floßfahrt auf der Donau. Der Abend endete bei einer Weinprobe in einem typisch ungarischen Weinkeller mit fröhlichen Weinliedern, die bei den deutschsprachigen Gastgebern gut ankamen.

Der letzter Tag führte nach Budapest. Auf der Zitadelle zeigte Reiseführerin Monika den Alfdorfern Budapest von seiner schönsten Seite. Sie waren von der Pracht und der Schönheit der Stadt begeistert. Am Abend unternahm die Gruppe eine Bootsfahrt und konnte so Budapest vom Wasser aus bei Nacht betrachten.

Ein unvergessliches Erlebnis.